Mir san´s



90 Jahre Volksbühne Olching




Im Jahre 1926 als Dramatischer Club „Frohsinn“ von Andreas Seiler gegründet, ist die Volksbühne Olching sicherlich eine der ältesten Theatergruppen im Landkreis. Als vor 90 Jahren eine Handvoll spielfreudiger Frauen und Männer unseren Verein gründeten, dachte wohl keiner ernsthaft daran, dass gerade dieser Verein einmal ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in unserer Stadt werden würde.

Begonnen hat man seinerzeit am 12. Dezember 1926 unter Mitwirkung der Sanitätskapelle Olching mit der Duo-Szene „Baron Schreckenstein und sein Diener“.

Zur Zeit des Dritten Reichs war der Club verboten, aber schon 1946 wurde er von Brunhilde Singer wieder ins Leben gerufen.Im Jahre 1966 bekam der Dramatische Club aus Anlass des 40-jährigen Bestehens einen neuen Namen und wurde in „Volksbühne Olching“ umbenannt.

Einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Dramatischen gibt es noch: Zusammen mit der Spielerschar der Kolpingfamilie – Regie führten Franz Sagerer sen. und Josef Limbacher – inszenierte man im Jahre 1961 das historische Festspiel „Das Sühnestift für die schöne Brabantin“.Anlass war der 700. Jahrestag der Gründung der Zisterzienser-Abtei Olching, aus dem das Kloster Fürstenfeld hervorgegangen ist. Gerne erinnert man sich auch heute noch an dieses Stück, bei dem damals 65 Mitwirkende zusammen auf der Bühne spielten.

Seit 1948 hat man es so gehalten, dass man im Frühjahr jeweils etwas Heiter-Lustiges inszenierte und im Herbst dagegen Dramen oder Schauspiele. Da der Alltagsstress heutzutage alle fest im Griff hat, wünscht sich das Publikum zur Entspannung eher lustige Theaterstücke, so werden seit mindestens 10 Jahren vorwiegend Komödien aufgeführt. Die Verantwortung für die Auswahl der Stücke übernimmt ein Spielerausschuss, bestehend aus 5 Personen, welcher zusammen mit der Vorstandschaft alle 3 Jahre neu gewählt wird.

Ausgezeichnete Spielleiter zu haben ist für jeden Theaterverein ein Geschenk. So auch für die Volksbühne Olching, heute übernimmt das Einstudieren der Stücke Ingrid Klameth, die bereits selbst acht Theaterstücke für die Volksbühne geschrieben hat. Dabei wird sie seit Jahresbeginn von Paul Held unterstützt.


Für den Zusammenhalt sorgen die Versammlungen, Ausflüge und Weihnachtsfeiern, in denen der gesellige Teil keineswegs zu kurz kommt. Seit sieben Jahren besteht zwischen der Volksbühne Olching und dem Theaterverein Malgersdorf eine enge Freundschaft, welche regelmäßige Besuche der jeweiligen Aufführungen beinhaltet.


Zum 90-jährigen Jubiläum durfte das Publikum selbst bestimmen, welches Theaterstück im Herbst 2016 aufgeführt werden soll.

Mit knapper Mehrheit fiel die Wahl aus vier Theaterstücken auf das bereits im Herbst 2009 uraufgeführte Stück „wenn`s schee macht“,

ein bayrisches Stückl in 3 Akten, geschrieben von Ingrid Klameth. 

Dank Ihnen wurde es erneut zu einem "Riesen" Erfolg.

Alle neun Vorstellungen waren restlos ausverkauft.

Dafür nochmals vielen Dank!


 

Um möglichst vielen treuen Zuschauern ihren Wunsch zu erfüllen, werden wir im Frühjahr 2017 den zweitplatzierten

„Tratsch im Treppenhaus“ von Jens Exler aufführen.


Unsere Spieltermine sind am:


Freitag 17.März 2017

Samstag 18. März 2017


Freitag 24.März 2017

Samstag 25. März 2017


Freitag 31. März 2017

Samstag 1. April 2017


Freitag 7. April 2017

Samstag 8. April 2017



Vorverkaufstermine:


Montag 6. März und Dienstag 7. März

jeweils von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Pfarrheim Olching





Wie fast überall bei den Laienspieltheatern, könnte unsere Bühne noch „junges Blut“ in Form von theaterbegeisterten Madl und Buam ab ca. 18 – 20 Jahren vertragen. Wer Lust und Laune hat, kann gerne einmal bei den derzeit laufenden Proben im Cantina den Spielern über die Schulter schauen oder probeweise gerne mal selbst auf die Bühne gehen. Interessierte melden sich bitte bei: Alfred Schwarz, Tel. 08142/52605.

Herzlichst Ihre

Volksbühne Olching



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Danke an das überwältigende Puplikum
wir möchten mit ein paar Bildern von unserem Jubiläumsstück in Erinnerung bleiben. Vielen Dank für Ihr Lob und die überweltigende Anerkennung durch neun ausverkaufte Vorstellungen.
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